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Donnerstag, 3. Januar 2019

Nadelmäppchen aus Stoff- und Filzresten

Zu Weihnachten gab es, als kleines Geschenk dazu, ein Nadelmäppchen für unterwegs mit Jeansstoffresten, Stoffresten von meinen Eco Print Färbereien und Filzresten. 



Jedes Mäppchen wurde mit ein paar feinen und gröberen Nadeln, Sicherheitsnadeln, einer kleinen Minischere und etwas Garn bestückt.


Sie kamen gut an, die Nadelmäppchen und sind sehr geeignet für jeder Art von Stoffresten. Diesen Beitrag verlinke ich zu Marions Restefest. Wünsche euch einen schönen Tag! 

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Shyrdaks - kirgisische Filzkunst - Und aus Resten --> Kissenhüllen aus indigogefärbter Pommernschafwolle und aus Filz und Jute

Shyrdaks, uralte kirgisisch-schamanische Tradition aus Bokonbaevo am Issy-Kul-See in Kirgistan,  in einer kleinen Frauenkooperative in Handarbeit hergestellt, da konnte ich einfach nicht widerstehen und so .... 



...habe ich mich selbst damit beschenkt...(Achtung Werbung ohne Auftrag und Einnahmen). Die Sitzkissen und Sitzmatten gibt es aktuell bei Dornröschenwolle und so sitze ich auf diesen Sitzmatten und sie leuchten und sind warm und wunderbar. Hier könnt ihr bei Christine, die Geschichte zu den Shirdaks nachlesen. Falls ihr noch was zu Weihnachten braucht, ein paar sind wohl noch da! Hier zu bestaunen! 

In meiner Werkstatt entstehen dagegen viele einfache Werke aus Resten. Nach meinem Umzug, ist gerade Platzgewinnung angesagt und so  entstehen hier nebenbei immer ein paar Kissenhüllen. Die kann man immer und überall verwenden und auch verschenken. Der vordere Teil der Kissenhülle unten ist aus einem großen Stück Filz, das ich mal aus Resten gefilzt hatte und Rückseite ist stabil aus einem Rest Jutestoff. Einfach zusammen genäht. Ein Geschenk das jetzt immer auf Reisen ist und ein Wunschmassanfertigung war. Gefüllt ist die Hülle mit Restwolle von der kleinen Kardierwalze.


Die andere Kissenhülle ist aus Resten von Pommernschafwolle, die ich mal mit Indigo gefärbt hatte. Einfach gestrickt im Perlmuster, bzw. kraus rechts. Die Füllung ist aus Wolle, auch wieder Reste von der kleinen Kardierwalze.
 

Die gestrickten Kissenhüllen aus restlicher Pommernschafwolle mit Kapok und Wolle gefüllt, hatte ich euch kürzlich ja schon hier gezeigt.


Für Kissenhüllen kann man die Wollreste auch gut verweben! Verweben geht schneller als verstricken habe ich gemerkt. Da zieht man eine Kette auf und schwupp hat man 3 Kissenhüllen. Diese hier sind schon seit 6 Jahren in Benutzung, mit Kapok damals gefüllt und halten sich wunderbar und gehören nach wie vor zu meinen Lieblingskissen. Vorteil bei Kapok war eben, dass es wasserabstoßend und unempfindlich gegenüber Motten und Ungeziefer ist.

Kissenhüllen aus Milchschafwolle handgesponnen und verwebt
Habt ihr noch ein paar interessante Tips oder links zum Thema Kissenhüllen. Wie sieht es bei euch aus mit Kissenhüllenproduktion? Ich wünsche euch noch eine gute Woche und vielleicht sehen wir uns ja am nächsten Samstag auf dem Kamelhof ab 14.00Uhr, für alle die am letzten Samstag nicht konnten.

Montag, 26. Juni 2017

Boro Mending - Textile Art

Gestern Textile Art Berlin- Überwältigende Eindrücke ! Teilnahme am Workshop Boro Mending der Freiburger Textilkünstlerin Monika Schiwy- Jessen - absolut empfehlenswert! Tolle Workshopleiterin, kompetente Anleitung! 

Mein erster Versuch mit Boro Mending und Japanischen Stoffen

Boro Mending von Monika Schiwy- Jessen
Eigentlich ist es eine Flickentechnik, wenn man aber etwas Neu machen möchte sind die herrlichen japanischen Stoffe sehr schön. In Halle 2 gab es einen Stand mit Stoffen bei kiseki.

Boro Mending von Monika Schiwy- Jessen
Der Workshop war sehr entspannend und anregend! Allerdings:  Boro Mending = Neue Virusgefahr!;-) Stich für Stich und alles mit der Hand, einfach sehr meditativ und es birgt soviele Möglichkeiten! Schon lange bewundere ich auch die Werke und die Art des Stickens und Nähens, von Jude Hill. Eine ganz eigene Art textil kreativ zu sein und dabei wunderbare "Stoffgeschichten" zu schreiben, die keine Maschine duplizieren kann, wie sie selbst schreibt. Weitere Informationen zu Boro Mending noch hier, hier und hier. Über Japanische Handicrafts gibt es hier einen interessante Seite.

Der Ankündigungstext: "Boro kommt aus dem Japanischen und bedeutet "zu gut, um wegzuwerfen". In unserer heutigen schnell-lebigen Zeit eine Idee die fast in Vergessenheit geraten ist. Im Upcyclingprozess wird es jedoch wieder modern, alte Dinge aufzupeppen und weiter zu verwenden." Mending ( engl.) ausbessern, reparieren, flicken. Über  Sashiko Sticken gibt es hier auch einiges zu lesen. Eigentlich ist es eine Flickentechnik um Altes zu erhalten also.
Boro kommt aus dem Japanischen und bedeutet „zu gut, um wegzuwerfen“. In unserer heutigen schnell-lebigen Zeit eine Idee, die fast in Vergessenheit geraten ist. Im Upcyclingprozess wird es jedoch wieder modern, alte Dinge aufzupeppen und weiter zu verwenden. Über viele Generationen wurden Reste und Flicken von Stoffen auf Kleidungsstücke und Haushaltsgegenstände gearbeitet, um so die Stücke weiterverwenden zu können.
Boro kommt aus dem Japanischen und bedeutet „zu gut, um wegzuwerfen“. In unserer heutigen schnell-lebigen Zeit eine Idee, die fast in Vergessenheit geraten ist. Im Upcyclingprozess wird es jedoch wieder modern, alte Dinge aufzupeppen und weiter zu verwenden. Über viele Generationen wurden Reste und Flicken von Stoffen auf Kleidungsstücke und Haushaltsgegenstände gearbeitet, um so die Stücke weiterverwenden zu können.



Die Ausstellungen, das Angebot und die Stände waren überwältigend viel und beeindruckend! Mehr Bilder von der Textilen Art demnächst, wenn ich die Bilder sortiert habe. Danke an Katja, Dani und Gerti für den wundervollen gemeinsamen Tag. Es hat viel Spass gemacht mit euch. 

Dienstag, 24. Januar 2017

Reißverschluss nachträglich in Gestricktes eingenäht

Es war einmal ein  Poncho mit Fallmaschen, aus handgeponnener und mit Indigo und Blauholz gefärbter Wolle, der schon 5 Jahre immer sehnsüchtig auf seine Strickjacken- Brüder und Schwestern schielte. Diese wurden immer viel öfter getragen als er, weil sie Strickjacken waren und so wünschte er sich nichts sehnsüchtiger, als auch eine Strickjacke zu werden.
 

Eines Tages, nachdem er sich das schon so lange gewünscht hatte, geschah die Verwandlung und er bekam einen Reißverschluß. 



Nun war der Fallmaschenstrickjackenponcho  überglücklich, lag dann abends ganz entspannt vor dem Schlafen im Schrank und ließ noch einmal seine ganze Verwandlung zur Strickjacke im Geiste an sich vorbeiziehen.


Zuerst gab es eine Recherche im Netz wie diese Verwandlung gehen könnte. Das ergab nicht so wirklich viel, nur hier eine richtig tolle Anleitung von Beate Zech, wie man einen Reißverschluß verdeckt in etwas Gestricktes einnäht. Einige Anleitungen mit Steektechnik , aber das war ja hier nicht der Fall. Dann wurde ein 35cm langer Reißverschluß besorgt, der etwas kürzer war als das Ponchoteil. Ist noch genug Nahtband in den Vorräten ? Dann ging es los.

1. Zuerst wurde die Mitte des Ponchos vorne mit Stecknadeln  markiert und ein Baumwollnahtband zu beiden Seiten aufgesteckt:


2. ...dann in der Mitte aufgeschnitten... 


3. Dabei war wichtig--> Strickstück flach auf den Tisch legen! Reißverschluss schließen und auf eine große feste Pappe legen. Dann wurde der Reißverschluß festgsteckt und darauf geachtet, dass keine Wellen entstdanden waren. Dann wurden die Kanten umhäkelt.


4. Als nächstes wurde ein Heftfaden in der Länge des Reißverschluss in die Kante geheftet, damit sich das Strickstück beim Reißverschluss einnähen nicht ausdehnen und wellen kann. Dieser Faden aus Leinengarn, wurde oben und unten mit einer Perle fixiert, damit der Faden nicht durchrutschen konnte.
5 . Anprobe die Erste: Der Reißverschluß saß schief. Der Poncho bekam einen Schreck, doch...


7. ..die Nadeln wurden wieder entfernt und der Reißverschluss neu eingesteckt. Neue Anprobe! Der Reißverschluss saß gerade und die Jacke passte. Das Herz des Strickjackenponchos hüpfte vor Freude.


8. Das Nahtband - die Blende mit der Maschine an beiden Seiten auf der Rückseite des Strickstückes angenäht, das gab dem Ganzen mehr Halt. .

10. Der Reißverschluss wurde eingenäht,  dabei durfte das Strickstück nicht gezogen werden. und es mußte darauf geachtet werden , dass der Strickstoff nicht über die Mitte des Reißverschluss reichte. 


11. Fäden vernäht. Anprobe, Foto :-) fertig! Der Fallmaschenstrickjackenponcho ließ sich überglücklich in seine Kissen gleiten, schlief entspannt ein und träumte " vom jetzt öfter getragen werden". :-) Euch noch eine gute Woche! Eure Anke 

Dienstag, 15. Dezember 2015

Stuhlbespannung aus Canvas genäht

Schon eine Weile standen die leeren Holzgestelle bei uns im Haus. Das Design stammt von meinem Schwiegervater, gebaut hat sie ein Tischler, bespannt und handgenäht sind sie nun von mir mit Canvas, als Geschenk für meinen Liebsten.


Super leichte stabile praktische Teile, man sitzt super darin und zudem lassen sie sich klappen, also platzsparend.


Eine Weile überlegte ich mit welchem Material es sinnvoll ist, das zu bespannen und so bin ich dann  bei Baumwoll-Canvas gelandet und habe mir davon einen kleinen Stoffballen bestellt.. 
 
Was ist Canvas eigentlich, fragt man sich ? Canvas, vom englischen Leinwand oder Leinen, ist ein festes, strapazierfähiges und relativ steifes Baumwoll- Gewebe. Eine spezielle Webart, die Panama oder Halbpanamabindung, bei der Vorder- und Rückseite identisch sind, einer Variante der Leinwandbindung, sorgt dafür, dass der Stoff stabil und langlebig ist. Früher verarbeitete man sehr oft Hanf als Canvas, heute zumeist Baumwolle. Der Stoff kann sehr starkt gespannt werden, ohne dabei seine Form zu verlieren und auch großes Gewicht aushalten, ist daher ideal für alles was strapazierfähig sein muss. 

 
So kennt man z.B. Taschen aus Canvas, Stoffschuhe, Leinwand für Künstler, Segelflächen bei Booten oder auch Zeltwände aus Canvas, dann mit einer Oberflächenbehandlung gegen Regen. Der Stoff ist ein Allrounder, überall dort wo langlebige Baumwollqualität benötigt wird. Vielleicht habt ihr auch alte Stühle die nicht mehr schön aussehen. Bis Weihnachten wäre so noch ein schnelles aber langlebiges Weihnachtsgeschenk möglich. So hoffe ich, dass die Stühle dem Besitzer lange Freude machen werden. Und euch wünsche ich auch einen guten Creadienstag !

Mittwoch, 25. Juli 2012

Kissenhüllen aus Milchschafwolle gesponnen - gewebt - genäht

Es war einmal...

Kissenhüllen gewebt - genäht
 ...ein handgewebter Stoffrest 180 cm lang aus handgesponnener  ostfriesischer Milchsschafwolle.

handgewebter Stoffrest 180 cm lang aus handgesponnener ostfriesischer Milchsschafwolle

Dieser schaute immer neidisch auf seine Geschwister, denn sie waren alle schon vor vielen Jahren zu Stuhlkissen vernäht worden.

Stuhlkissen gewebt - genäht
Das eine Geschwisterchen wurde zu einem wunderbaren großen Stuhlkissen mit Lehne, sodass ein alter Stuhl wieder wie neu und überall bewundert wurde und ...

Stuhlkissen gewebt - genäht
...das andere Geschwisterchen wurde zu einem Kissen für einen "Königinnenstuhl", bekam eine besondere Form und wurde auch viel bewundert.

Ostfriesische Milchschafwolle handgewebt
Nur der handgewebte Stoffrest lag so allein da und keiner beachtete ihn wirklich, da die Besitzerin sich jetzt fast nur noch mit Färben und Filzen beschäftigte und ihn so völlig vergessen zu haben schien. Eines Tages nun, als die Besitzerin ihr Handgelenk durch Filzen etwas überstrapaziert hatte und so nicht filzen konnte, da erinnerte sie sich wieder an das wunderbare Stück Stoff. Der Stoff freute sich und dachte so bei sich, man weiss ja nie wofür etwas gut ist. Die Besitzerin des Stoffes befühlte nun also den Stoff freute sich über ihn und richtete sich draussen bei herrlichstem Wetter im Schatten einen Nähplatz ein und los ging es.

Kanten werden mit Wolle verfilzt
 Zuerst wurde der Stoff abgemessen und beschnitten, damit 3 gleich große Kissenhüllen 40 x 26 cm daraus entstehen konnten.
 
Stoff wird zugeschnitten
Anschließend wurden die Ränder mit der Filzmaschine gegen Ausfransen bearbeitet. 

Mit der Filzmaschine gegen das Ausfransen der Ränder
Drei  ausrangierte abgenutzte Küchenhandtücher aus Baumwolle wurden recycelt, etwas beschnitten als Inlets an die Kissenhüllen angepasst, an drei Seiten zugenäht und gegen Ausfransen umzackt.

Alte Baumwollküchenhandtücher als "Inlets
Anschließend wurden die "Inlets" dann mit Kapok befüllt und zwar jedes " Inlet" etwas anders,  jeweils mit 200, 300 und 400 gramm Kapok. So sind sie für unterschiedliche Zwecke einsetzbar auch unterwegs im Auto, z.B. als Kopf-, Rücken-, Nacken- oder Schulterkissen. Kapok als Füllmaterial nahm ich, da es wasserabstoßend und unempfindlich gegenüber Motten und Ungeziefer ist.

Befüllung der "Inlets" mit Kapok
Die Inlets wurden zugenäht und in die gewebten Kissenhüllen gesteckt, die zuvor auch an drei Seiten zugenäht worden waren. Zum Schluß wurden die Kissenhüllen mit einem doppelten handgesponnenen Faden vom gescheckten ostfriesischen Milchschaf mit einer großen stumpfen Nadel zugenäht. Fertig ! Arbeitszeit für alle 3 Kissen ( ohne Spinnen und Weben) 2, 5 Stunden. 
Zunähen der Kissenhülle
 Und nun freute sich der Stoff was aus ihm geworden war und er war nicht mehr neidisch, denn im Gegensatz zu seinen Geschwistern waren aus ihm Kissen geworden, die man überall mithinnehmen konnte und so würde der Stoff viel mehr erleben, als seine Geschwister und merkte nun dass es sich gelohnt hatte solange geduldig zu warten.

Kissen aus Milschafwolle handgesponnen - gewebt- genäht
" Was lange währt wird endlich gut ".

Nachtrag: Gewebt wurde der Stoff auf einem Louet- Webstuhl in Leinenbindung mit 4 Schäften, den ich jetzt an eine Freundin abgegeben habe.  

Louet Webstuhl mit 4 Schäften , Webbreite 70 cm

Montag, 2. Januar 2012

Textile Impressionen aus Thailand

Überall in Thailand begegnete mir Textiles. Überall gab es Stände und Läden mit kunstvoller handgewebter Thaiseide in allen Farben.

Schals aus Thaiseide gewebt

 Bei Trekkingtouren im Norden Thailand besuchte ich auch Frauen verschiedenster Stämme ...

 

 ...die die Thai-Seide an ihren Handwebgeräten webten. Erst wurde die Seide auf die alte Art von der Haspel abgewickelt, ...

Alle Arbeitsgänge zum Weben finden unter einem Holzdach statt
...dann die Kette " gebäumt" , dazu dienten einfache Stöcke auf einem Bambusstamm befestigt.

Schären der Kette

Anschließend wurde die Seide auf einfachen Webgeräten verwebt...

Die Schals werden gewebt
Überall saßen die Frauen unter den Dächern und webten
  Sehr eindrucksvolle, vielfältige Ergebnisse hingen überall zum Kauf. Da ich ja als Backpackerin (also Rucksackreisende) unterwegs war, konnte ich leider nicht so viel mitnehmen, bis auf einen Schal, den ich wie im letzten Post erwähnt für nur 120 thailändische Baht, also ca. 3 Euro in einer meiner Lieblingsfarben orange erwerben konnte. 

Die feinste Kollektion von Thai- Seide konnte ich in der Ananta-Samakhom-Thronhalle Seiner Majestät des Königs von Thailand in Bangkok bewundern.

Thron Halle in Bangkog
Dort durfte man nicht fotographieren, daher auch keine Bilder von diesen Seide- Prachtstücken. Im Vordergrund der Thron-Halle könnt ihr noch die vielen Sandsäcke erkennen, die von der Flutkatastrophe noch an ganz vielen Stellen in Bangkok zu sehen sind, an vielen Stellen werden diese "Sandberge" nun von Kindern " bespielt".

Sandsäcke nach der Flut
Auch sehr beeindruckend fand ich Stoffmärkte, mit supergünstigen Stoffen ( nächstes Mal fahre ich mit leerem Koffer hin, oder noch besser kaufe dort günstig einen und dann aber ;-) ...

Stoffgeschäfte überall
...da sich das Leben ja alles draussen abspielt, konnte man an vielen Stellen auch Näherinnen sehen, die mit ihren Maschinen auf dem Gehweg standen und ihre Dienste anboten. Auch günstige maßgeschneiderte Kleidung wurde einem auf Schritt und Tritt angeboten, insbesondere in Bangkok.


Genäht wird auf den Gehwegen

Bewundert habe ich ausserdem diese Strickerin auf einem Markt in Chiang Mai, die alles aus Hanffasern gestrickt hatte und es dann dort auch gleich verkaufte, fühlte sich zwar erstmal sehr kratzig an das Material, vermute das gibt sich mit der Zeit ?

Alles aus Hanffasern gestrickt
Auch aus Cotton also Baumwolle gab es auch auf allen Märkten und Markthallen, Kleidung günstig in allen Variationen zu kaufen. Hier sieht man einen Markt in Chiang Mai, so riesig, dort gibt es alles, verlaufen inbegriffen.

Markthalle
Wolle habe ich nirgendwo endecken können, ebenso wenig sah ich Alpakawolle. Auch konnte ich nirgendwo Schafe oder Alpakas sehen. Gleichwohl soll es in Thailand 52.000 Schafe geben wie ich hier las. Zu Schafen in Thailand gibt es hier was zu lesen.

So nun genug der Bilderflut...Mit diesen textilen Impressionen hoffe ich euch ein bisschen einen Eindruck vermittelt zu haben, wundert euch nicht wenn es hier etwas ruhiger wird, neue spannende berufliche Herausforderungen warten ab morgen auf mich.