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- Farbe ist eine Macht, die direkt auf die Seele wirkt. -Wassily Kandinsky -

Dienstag, 7. Juli 2015

Naturtherapie mit Kunst und Kultur

...so könnte eine Überschrift meiner letzten Auszeit im Mai lauten. Zuerst ging es über Land ins Wendland, zur kulturellen Landpartie, da gab es soviel zu entdecken und bestaunen. Besonders beeindruckend fand ich die Objekte und Installationen von Gabriele Schmidt über das Leben, Sterben und Vergehen. Auch die Werke von Erika John haben mich sehr beeindruckt.

Zur Installation: Wahllos wird alles abgefischt, bald leergefangen die Meere, gedankenlos und gierig schaufeln wir alle in uns hinein.

Die kulturelle Landpartie findet immer zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten statt. Den Abschluss der Wendlandzeit bildete ein Fest in Gorleben gegen den Atomwahnsinn. Ansonsten immer viel Entspannung und Natur.


Noch auf dem Kunst und Kulturprogramm standen die Künstlerorte Worpswede und Fischerhude, mit ihren vielen Museen und Eindrücken. 4 Tage hatten wir uns da Zeit gelassen. Da muss ich irgendwann nochmal hin, ist sonst einfach zuviel auf einmal. Ein besonderes Erlebnis dort war die Zeit alleine unterwegs im Teufelsmoor, das besondere Licht und die Akustik. Das wundert mich nicht, dass sich hier die Maler wegen der besonderen Naturstimmung niederließen. 


Auch die Theaterproduktion Stille Hunde mit Tartuffe, kann ich euch sehr empfehlen wenn sie mal in eurer Nähe aufführen. Und wieder zurück habe ich wieder mal festgestellt, dass ich in der schönsten Urlaubsecke wohne, was die Weite und die Ruhe und die Entfernung zum nächsten Haus und nächsten See betrifft. Das Ruppiner Land, Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern mit seinen Küsten, hat soviel an Natur und Weite, wollen wir mal hoffen, dass das erhalten bleibt.

An der Weser entlang

Zu Naturtherapie, Quelle neuer Lebenskraft, sich selbst finden unter freiem Himmel, findet ihr übrigens gerade einen guten Artikel in Natur & Heilen, einer meiner Lieblingszeitschriften. Ansonsten nähe ich immer noch fleissig an der Spendendecke, habe die heisse Zeit am und im See, in meiner kühlen Werkstatt ( nur 24 Grad)  und am Spinnrad verbracht Wünsche euch einen guten Dienstag !

Sonntag, 5. Juli 2015

Ist jemand von euch so mutig ...

... und probiert es aus fragte Ingrid neulich und so besorgte ich noch einige Zutaten und los gings. 


Buchweizenmehl, Süßlupinenmehl, Mandelmehl, Kokosmehl, Leinsamen, Flohsamenschalen, geraspeltete Möhren und noch so allerlei sind darin verarbeitet. Bei Ingrid ist noch Schokolade darüber, die habe ich weggelassen. Und oben drauf habe ich nur Mandeln, statt Nüsse und Mandeln.Statt Xucker habe ich Stevia genommen.
 

Das ganze wird auf dem Blech gebacken und dann in kleinen Portionen (sehr gehaltvoll !), zum Kaffee, als Zwischendurchsnack oder als Wanderpriviant genossen, eingefroren etc. Hier könnt ihr auf Ingrids Strickpraxisblog das Rezept von Toms Keksen nachlesen.


Achtung ! Absolutes Suchtpotential, trotz Hitze ! Sicherheitshalber habe ich gleich das meiste davon eingefroren. Also falls das jemand probieren möchte, kann ich nur empfehlen. 50 Minuten habe ich gebraucht bis das ganze im Ofen war und dann noch 30 Minuten bei 200 Grad backen, fertig. Euch einen guten Sonntag  und vielen Dank für die Rückmeldung zum Kirschkuchen !

Freitag, 3. Juli 2015

Kirschkuchen mit Dinkelmehl

Sommerzeit, Sammelzeit, Kirschenzeit...Neben trocknen, einfrieren und einmachen lassen sich die Früchte ja auch frisch verspeisen ;-)...
 

...z.B. als Kuchen. So also hier für euch zum Wochenende mein schnelles Rezept für Kirschkuchen mit Dinkelmehl: 

3 Eier mit 150 gramm Zucker, ( ich nehme oft auch Stevia, ist dann allerdings nicht ganz soviel Masse), und 125 gramm Butter. Das dann schaumig schlagen, mit 250 gramm Dinkelmehl (vermischt mit Backpulver) verrühren, ca. 100 ml Milch ( ich gebe meist Mandel- oder Sojamilch dazu). Dann das ganze verrühren. 2/3 Teig in eine Springbackform verteilen, die vorher etwas gefettet und mit Semmelbrösel vorbereitet wurde.

Darauf dann frische entsteinte Kirschen ( oder im Winter aus dem Glas, dann allerdings gut abtropfen lassen) und dann den restlichen 1/3Teig oben drüber verteilen. Beim ersten Mal denkt man noch das ist doch zuwenig Teig für obendrüber, aber es reicht und die Kirschen dürfen auch oben etwas durchschimmern. 


Und natürlich könnt ihr auch Sahne darüber machen. Dann bei 45 Minuten bei 170 Grad Umluft, dann schalte ich den Ofen aus und lasse den Kuchen im Ofen abkühlen. Lasst es euch schmecken. Kommt gut durch den heißen Tag und nicht vergessen --> Genug trinken heute.

Sonntag, 28. Juni 2015

Spendenprojekt ...Der nächste Schritt...

...den zeige ich euch, damit ihr euch ein Bild machen könnt, wieso ich dafür so lange gebraucht habe, nicht nur weil ich beruflich sehr eingespannt war, sondern auch weil die Deckenteile alle so sehr unterschiedlich sind.


Hier seht hier erstmal noch die herrliche handgesponnene Wolle die von der ersten Decke zum Umhäkeln und Zusammennähen noch übrig ist, die mir Birgit vom Spinnkreis Retschow noch zukommen ließ. Danke dir dafür! Da wird es, noch als Hinweis für euch am Sonntag, den 06.09.2015, ab ca. 10:00 Uhr. inmitten schönster Museumsatmosphäre ein Treffen geben. Schaut mal auf deren homepage !

Also zurück zur Decke: Es gab verschiedenen Decken-Lege- Entwicklungs- Phasen ;-)

 1 Phase: Weglegen und auf die richtige Eingebung warten
2. Phase: Ich bitte euch alle noch mehr Quadrate zu stricken und dabei mehr auf die Größe zu achten.
3. Phase: Ich stricke selber noch Quadrate hinzu ( gibt es schon einige) 
4. Phase: Ich lege die Quadrate auf dem Boden aus und gehe immer wieder solange daran vorbei und lege die Quadrate um und lasse es auf mich wirken und mich auch von anderen dabei anregen die daran vorbeigehen.
 
Das Ergebnis der 4. Phase seht ihr unten. Jetzt kann ich endlich mit dem Zusammennähen und auch noch mit dem umhäkeln einzelner nicht passender Teile beginnen. Das wird wohl eher Stück für Stück auf der Terasse geschehen.

 

 Also ihr seht hier tut sich was. Langsam aber sicher ! Noch ein Wort zu meiner Färbekamille, ich vermute, dass sie deshalb schon so kräftig blüht, und ich heute morgen nach dem Aufblühen schon wieder einen Schwung geerntet habe, da sie im Hochbeet wächst und man sagt ja, da sollen die Erträge größer sein. Das kann ich nur bestätigen, seht selbst: Das obere Bild war im Mai und das untere ist von heute morgen:

Färberkamille im Hochbeet Mai 2015
Färberkamille im Hochbeet Juni 2015
    Alles zur 1. Spendendecke könnt ihr hier nachlesen. Euch noch einen guten Sonntag!  Anke