Dienstag, 12. April 2016

Giersch, Brennessel & Co....

 ...stehen jetzt wieder viel bei mir auf dem Speiseplan.
 

Ein Pesto mit Giersch...
 

...frisch gepflückt von meinem Girschfeld ;-). Auch die Variante mit Walnüssen und Kräutern finde ich lecker. 
 

Dann gibt es hier regelmäßig frischen Salat mit Brennesseln, Löwenzahnblättern und Sonnenblumenkernen, Knäcke mit Avocado und Hopfenspargel...

 

... Suppe mit frischen Wildkräutern und eben alles was jetzt so wild grünt...



... Frühjahrskur eben...Ganz oft schaut man ja nach Rezepten im Netz inzwischen. Wer mal ein Buch sucht zum Thema, z.B. als Geschenk, dem kann ich neben meinem Lieblingsbuch: Medizin der Erde, das ich hier schon mal beschrieben habe, auch diese 3 Bücher empfehlen.



Textiles ist hier gerade nicht soviel los, bin meistens draussen in der Natur. Ihr ja vermutlich auch. Wünsche euch noch eine gute Woche.
2 Handvoll
Giersch, frisch
10
Walnüsse
1 Zehe
Knoblauch,
100 ml
Olivenöl,
100 ml
Traubenkernöl
Salz, Pfeffer
1 handvoll
Kräuter gemischt:
Ringelblumenblütenblätter
Knoblauchrauke,
Gundermann
(Quelle: kochbar.de)
2 Handvoll
Giersch, frisch
10
Walnüsse
1 Zehe
Knoblauch,
100 ml
Olivenöl,
100 ml
Traubenkernöl
Salz, Pfeffer
(Quelle: www.kochbar.de)

Dienstag, 5. April 2016

Eco Print auf Papier

Mit den letzten Blättern des letzten Jahres, alles war schon feucht und bunt, färbte ich noch ein bisschen auf Papier und nun entstanden...

...aus den Drucken Geburtstagskarten, Danke-Karten, Glückwunschkarten... Karten braucht man immer irgendwie... Schöne Exemplare kamen in Bilderrahmen und wurden schon verschenkt. 


Angeregt hat mich mal wieder sheepy. Dort könnt ihr richtig schöne Drucke bewundern. Hier und  hier ist es sehr schön beschrieben und bebildert. Und sonst? ...bin ich viel in der Natur unterwegs....

Ich wünsche euch eine gute Frühlingszeit. 

Dienstag, 22. März 2016

Waidpflanzen abzugeben

Meinen Färbegarten habe ich am Wochenende vom Hochbeet aufs Flachland verlegt. Im Moment bin ich in jeder freien Minute bei jedem Wetter draussen. In schweren Zeiten ist das für mich die reinste Therapie. Nun habe ich noch jede Menge Waidpflanzen übrig, die ich gerne abgeben möchte.


Die herrliche  Blüte könnt ihr oben auf den Bildern sehen. Erst ist die Blüte geschlossen, wie auf dem Bild oben links, schon wunderschön anzusehen und dann blüht sie so herrlich wie Raps, oben rechts. Eine herrliche Augenweide im Garten. Ihr solltet allerdings ein bisschen Platz haben für die Pflanze, sie breitet sich auch aus. Letztes Jahr sprach mich jemand auf dem internationalen Spinntag an, ob ich welche übrig hätte. Also sie können bei mir abgeholt werden. Sie färben dieses herrliche Blau,  Anleitung zum Blaufärben habe ich mal hier beschrieben. mail an mich: wollenaturfarbenatweb.de. Habt noch eine gute Woche!
Die Pflanzen sind schon vergeben! 

Montag, 14. März 2016

Ausstellung: Gewebte Bilder von Barbara Jedermann

Noch bis zum 2. April ist in Berlin die Ausstellung von Barbara Jedermann - Gewebte Bilder zu sehen. Danke Marion für den Hinweis und den Flyer.

Barbara Jedermann:

Barbara Jedermanns Werk umfasst einen Zeitraum von einem halben Jahrhundert: große Wandteppiche mit alltäglichen Szenen, figurativen Darstellungen, eingebunden in Landschafts- und Naturdarstellungen und reine Landschafts- und Naturdarstellungen. Allen gemeinsam: Es sind gewebte Bilder einer 97-jährigen und immer noch aktiven Künstlerin. Klingt als ob man sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen sollte. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 12-18 Uhr im Gotischen Haus in 13597 Berlin in der Breiten Strasse 32. Eintritt frei. Dachte das könnte euch auch interessieren oder hat jemand von euch die Gewebten Bilder schon gesehen ?

Donnerstag, 10. März 2016

Oberflächen gefilzt

Lange hatte ich mich auf den Kurs Oberflächen Filzen bei Jana gefreut. Hier die Ergebnisse von allen Teilenehmerinnen, einige müssen zu Hause noch zu Ende gebracht werden.


Wie das Leben eben manchmal ist, hatten mich meine Viren und andere Umweltbedingungen so in Alarm versetzt, dass ich leider nur mit halber Kraft an diesem wunderbaren Kurs teilnehmen konnte. So habe ich durch die kompetente Begleitung von Jana, eine Menge gelernt vom feinen Auslegen bei Farbübergängen, starken Kontrasten, glatten Rändern beim Filzen, vielfältigen Techniken beim Filzen von Oberflächen in der 3. Dimensionen und vieles mehr..


...mein Kopf schwirrte mir von den vielen Anregungen und so werde ich einiges an Übungen vor mir haben. Hier meine ersten dreidimensionalen Versuche, mit vielen Fehlern, daraus zu lernen...


Jedenfalls ist ein Anfang in die Fläche gemacht. Für die herrliche Intarsientechnik, fehlte mir leider die Konzentration, das werde ich zu Hause mal nachholen. Es waren alles wunderbare Frauen, eine herrliche Lernatmosphäre in einer wunderbaren Filzwerkstatt, Gaumenschmauss vom feinsten, also ich kann nur DANKE sagen an die kompetente Filzlehrerin und Begleiterin, danke an die Truppe und danke an dich liebe sheepy für Leben mit dir im Kastanienhof und darum herum. Was hast du für einen schönen Beitrag dazu verfasst. Hier ein sehr schönes Video zum Kastanienhof.



Mehr Bilder vom Kurs findet ihr noch bei Jana .


Eigentlich sind ja mehr orange, rot und braun meine Töne, doch da merkte ich mal wieder wie es ist mit der Psychologie der Farben. Ich konnte in meinem Zustand mit den familiären Unglücken nur mit Blau und Weiß arbeiten- Ikaria Farben ;-)

Schon beim Losfahren ging es nicht, dass ich andere Farben nahm. Am liebsten hätte ich wegen der Wirkung der Oberflächenfilze und Kontraste auch mit Schwarz und Rot gearbeitetet und kräftigen Farbeen, damit die Kontraste besser zum Tragen kommen, beneidete die anderen Filze ob ihrer Ausdruckskraft, tja so war es....Blau soll die Fähigkeit besitzen beruhigend zu wirken und ein Gefühl von Schutz und Sicherheit zu verbreiten, dies soll auf ihre kurze Wellenlänge zurückzuführen sein. Durch die Assoziation zu Meer und Himmel wird sie als stabil und vertrauenswürdig empfunden. Jetzt kann ich mir überlegen ob ich die Filze noch besticke und schmücke. Habt noch eine gute Woche!

Dienstag, 8. März 2016

Indigotuch Pfeilraupe

Nach langer Gesundheits- Phase hatte und hat mich mal wieder so richtig ein Virus im Griff und dann kamen noch familiäre Unglücke und tja....So griff ich zur heilsamen Maschenmedizin...



...Stück für Stück aus handgesponnener und indigogefärbter Wolle und strickte diese vielseitig einsetzbare Pfeilraupe nach der Anleitung von Alpi. Gestrickt mit Wolle vom Pommernschaf, Leineschafwolle und Wolle vom Wensleydaleschaf. Das Tuch wiegt 270 gramm schön dicht gestrickt, hält jeden kalten Wind ab.


Es brauchte dafür 25 Maschenmarkierer !!! Die hatte ich gar nicht mehr, verloren gegangen nach dem letzten Strickstück, wie mit den Socken in der Maschine und auch nach der letzten Verlustaktion.
 



Die letzte Maschenmarkierer-Verlustaktion, gab es auf einem Autobahnparkplatz auf der Autobahn vor Potsdam. Ich hatte die Markierer auf einem Tuch auf dem Schoß liegen, war mit Stricken beschäftigt....bin ausgestiegen...zur Toilette gegangen und nach dem Weiterfahren...


... wollte ich dann weiterstricken...tja... also wer sie findet kann sie gerne behalten :-).Ich habe mir jetzt einfach neue gebastelt. War mal wieder eine gute Gelegenheit meine Perlenvorräte zu sichten. Nun dachte ich es geht mir wieder einigermaßen, habe den Oberflächen Filzkurs bei Jana gemacht (dazu später mehr, könnt inzwischen schon mal bei sheepy dazu lesen,) und nun liege ich wieder. Tja...also nochmal richtig auskurieren. Auch bei Creadienstag, da ja wieder Dienstag ist. Ich danke euch auch noch für die vielen Rückmeldungen zu meinem Ahninnengefäß aus Filz. Habt noch eine gute Woche!

Dienstag, 9. Februar 2016

Ahninnentopf aus Filz

Gerade fertig geworden ist mein Ahninnengefäß aus Filz.  Heute ist auch wieder ein Todestag einer Oma und so der richtige Zeitpunkt des Gedenkens.



Schon eine längere Weile stand der nassgefilzte Rohling hier. Das Thema Beschäftigung mit den Ahnen war das Richtige für die Winterzeit. Immer wieder wurde das Gefäß mit Filznadeln und der Addy Quick verziert und so nach und nach seit einigen Wochen bestickt. Auch mit Spiegelstickerei, die Anleitung dafür hatte ich euch schon geschrieben. Bereits vor Jahren wurde ich durch die wunderbare Anleitung von Beate angeregt.



Es gibt verschiedene Handhabungen für den Ahninnentopf. Die meisten sind wohl aus Ton. Hier gibt es was dazu zu lesen. Mein Gefäß ist wie gesagt aus Filz und mit Pflanzenfarben gefärbter Leineschafwolle. Durch den Ort in dem ich geboren wurde fließt die Leine. Innen drin auf dem Boden Steine, Wurzeln, Kräuter, Erde und darüber besondere Erinnerungsstücke von meinen Ahninnen. Das Gefäß habe ich innen noch mit pflanzengefärbter Seide gefüttert.



In den Deckel habe ich ein Webstück eingefilzt.


Die Ränder sind mit Goldfäden umsäumt.


Meine Ahninnen und vermutlich viele von Euren hatten es sehr schwer. Wer sich noch mit den Lebensgeschichten beschäftigen möchte, dem kann ich die Bücher von Sabine Bode empfehlen, die ich inzwischen alle gelesen habe. Das Kriegsenkelbuch, das mich mit 50+ selbst betrifft, das Kriegskinderbuch das meine Mutter (auch meinen Vater natürlich) betrifft und das Buch Kriegserbe in der Seele von dem Therapeutenpaar Baer, zu "Was Kindern und Enkeln der Kriegsgeneration wirklich hilft." kann ich euch sehr empfehlen. Kriegserlebnisse und die durch sie verursachten Traumata hinterlassen oft über Generationen Spuren in Familien, sogenannte transgenerationale Traumata, ohne dass diese konkret benannt werden können. Es gibt einiges was man tun kann, um diese Kriegstraumata selbst nicht an die nächste Generation weiterzugeben und selbst damit besser klar zu kommen. Das ist doch eine gute Nachricht oder? Verlinkt bei Creadienstag.

Freitag, 5. Februar 2016

Wolle vom Rhönschaf -Schaf der Königin- gefilzt

So nun geht es hier weiter mit der Filzprobe mit der Wolle vom Rhönschaf. Die Wolle stammt hier aus der Gegend.



Das Schaf in der Mitte oben ist von Gabi - filzkram-, sie macht einfach wunderbare Filztiere und Objekte.

Rhönschafwolle gefilzt
Rhönschafwolle in 4 Lagen ausgelegt





4 Filzproben im Vergleich
Mehr zum Rhönschaf und wieso es auch Schaf der Königin genannt wird, könnt ihr hier lesen
Die Wolle habe ich mit 40 x 40 cm ausgelegt und das Ergebnis war nach 20min anfilzen und 35min walken 28 x 28 cm. Das ganze Stück wiegt 47 gramm fertig gefilzt. Also ist der Schwundfaktor nach Monika Traub ( Ausgang/ Endergebnis, Seite 35)  1,49.  Rhönschaf filzt gut bis mittelmäßig stand hier und so denke ich dass kann man so sagen. Die Wollfeinheit von Rhönschafwolle liegt bei 32-37µ.

 Das Filzen mit Wolle vom Rhönschaf :
Maß vor dem Filzen  Maß nach dem Filzen Schwundfaktor Dauer des Anfilzens Dauer des Filzens Dauer des Walkens Zeit
Insgesamt

40cm x 40 cm

28 x 28cm



1,49

20 min

5 min

35 min

60 min


Jede Wolle und deren Filz hat hat eine eigene spannende Filzoberfläche mit eigenem Charakter. Die anderen Filzproben findet ihr hier.  Einfach spannend! Euch ein gutes Wochenende!