Ich bin so froh, das ich mich wieder ein bisschen bewegen kann. Alles geht noch nicht, so z.B. Auto fahren oder filzen.
Was ging war gestern die jährliche Neujahrswanderung zum Fünffingerstein, zu der Marina und Harald jährlich einladen. Diesmal hatten sie sich eine Skuddenwolleritual ausgedacht. Mein Teil hängt in einer Eiche. Eiche für Kraft, Uralt und Stärke.
Bin
dann noch ganz allein langsam durch den Wald gestromert,
habe dem Wind gelauscht, mich treiben lassen und in der Natur wunderbare
Zeichen für mich gefunden, wie z.b. diesen Stein der genau auf meinen
Lieblingsbaum die Birke zeigte.
Die Birke wirkt nahezu
zerbrechlich ist aber unempfindlich gegen Wetter und Klima und das Holz
ist zäh und biegsam. Genauso fühlte ich mich gestern auch und ich hatte
das Gefühl, dass es jetzt gerade alles auf dem richtigen Weg ist. Dieses
Sein im Moment hat in den letzten Jahren immer mehr Raum eingenommen in
meinem Leben und wenn ich Tai Chi übe spielt das ebenso eine Rolle:
Atmen- Verwurzeln-Erden. Das Sein in der Natur, das werde ich in mein Leben wieder mehr einbauen. Jana regt mich auf ihrem blog und mit ihrer neuen Audioserie "Natur als Spiegel" dazu immer wieder an. Danke dass du das mit uns teilst, liebe Jana.
Ich ging also weiter, es war so still nur der Wind und dann sah ich diese Federn. Passte alles, nach den Zeiten der Trauer geht es wieder weiter, sagte mir dieser Anblick und mir fiel dort spontan der Satz von Hilde Domin ein: Federn lassen und dennoch schweben – das ist das Geheimnis des Lebens.
Nachmittags
habe ich mich gewundert, dass mir beim Anbaden eine Eisschicht den Weg
in den See erschwerte. Weitergegangen- Eisschicht zerbrochen-
weitergegangen- untergetaucht- wieder raus und es prickelte überall- es
war wunderbar. Mein 1. (ungeplantes) Eisbaden also!
Abends
noch das Brot zu Ende gebacken. Es soll 6-8 Wochen dauern bis es wieder gut ist mit dem
Rippenbruch sagte mir der Arzt. Bei mir ist es jetzt 5 Wochen her und
morgen werde ich wieder arbeiten gehen. Lasse mich fahren, da es mit dem
Auto fahren noch nicht so geht. Immer wieder umspült mich die Trauer und
dann gehe ich raus in die Natur oder setzte mich ans Spinnrad oder
stricke Fair Isle.
Ich habe in meiner Arbeit Bücher für Kinder zum Thema Trauerverarbeitung, von Jo Eckardt, mit denen ich schon jahrelang arbeite. Besonders bewährt hat sich das Buch: Wohnst du jetzt im Himmel. Das Buch von ihr für Erwachsene: "Ich will dich nicht vergessen" das hilft mir jetzt gerade. Habt noch einen schönen Tag! herzlich Eure Anke
Ich habe in meiner Arbeit Bücher für Kinder zum Thema Trauerverarbeitung, von Jo Eckardt, mit denen ich schon jahrelang arbeite. Besonders bewährt hat sich das Buch: Wohnst du jetzt im Himmel. Das Buch von ihr für Erwachsene: "Ich will dich nicht vergessen" das hilft mir jetzt gerade. Habt noch einen schönen Tag! herzlich Eure Anke


