Sonntag, 11. Dezember 2016

30 Jahre, der 3. Advent + 1 Rezept für Dinkel- Spekulatius

Ich wünsche euch einen guten 3. Advent! Heutzutage gilt der dritte Advent in vielen Haushalten der Vorbereitung zahlreicher Weihnachtsbäckereien habe ich gelesen. Wie ist das bei euch?



Habt ihr schon fertig gebacken? Backt ihr garnicht oder kauft ihr eure Kekse oder bekommt ihr eure Plätzchen geschenkt? Ich werde heute Spekulatius mit Dinkelmehl backen, die ißt meine Mannschaft hier am Liebsten. Wir backen zusammen, ( ich kann ja noch nicht ) mein Mann und ich! Seit gestern sind wir 30 Jahre mit allen Hoch und Tiefs immer noch glücklich zusammen...
 

..meiner hat keine 30 Jahre gebraucht ;-) Wie schafft man das so lange, werde ich oft gefragt und dass das Leben auch zu zweit lebendig bleibt? Es gibt viele Faktoren. Eine sehr hilfreiche Paarübung für mich sind Zwiegespräche, die wende ich nicht nur in meiner Praxis in der Paartherapie an, sondern auch selbst. Wer sich dafür interessiert, ich habe dafür eine Kurzanleitung geschrieben, die ich gerne verschicke, wenn ihr mir bis zum 15.12. eine mail schreibt. wollenaturfarben -at- web.de . So dann wollte ich euch noch zeigen, was ich mir zu Weihnachten gewünscht habe nämlich diese ultimative Schafscher, Kardier, Spinn- und Strickmaschine : ---> damit nicht immer alles so lange dauert;-) Alles in nur 1 Minute!


Und hier noch mein Rezept für euch: Ich wünsche euch einen gemütlichen 3. Advent!

Mein Rezept für Dinkel Spekulatius


500 gramm selbstgemahlenes Dinkelmehl
2 gestrichene Teel. Weinsteinbackpulver  (Backpulver)

mischen und auf ein großes Brett oder den Küchentisch geben
250 gramm Zucker, ich nehme auch gerne Braunen Zucker oder auch Xylit
1 Päckchen Vanillezucker
2 Messerspitzen gemahlener Kardamom
2 Messerspitzen gemahlene Nelken
1 gestrichener Teel. gemahlener Zimt
wer mag kann auch noch 2-3 Tropfen Bittermandel dazu geben
 2 Eier
alles zusammen zu einem dicken Brei verrühren.

Dann gebe ich 200gramm kalte Butter dazu ( geht auch Margarine) die ich vorher in Stücke schneide, dazu gebe ich dann noch

100 gramm gemahlene Mandeln oder wer lieber Haselnüsse mag, kann auch diese nehmen.
Dann knete ich alles zusammen und stelle den Teig eine Weile in den Kühlschrank, da er mir meistens zum Rollen zu klebrig ist so frisch. ca. 1 Stunde
Ja und dann kommt der Spaß: Ausrollen, Ausstechen und auf ein Blech legen. Meistens belege ich es vorher mit Backpapier, das geht schneller wenn ich viel backe.
Dann in den Ofen, ich backe zumeist mit Strom und Umluft, da kann ich gleich 2 Bleche einschieben. Backen bei 175-200 Grad und dann ca. 10 min. Ich liebe die Plätzchen in Natur. Wenn sie ausgekühlt sind kommen sie in Blechdosen und werden gut versteckt! Guten Appetit! Und vorsichtig die Kekse haben den "DerNichtmehrhaufhörVirus" mit eingebacken!

Samstag, 3. Dezember 2016

Mal wieder was über Resilienz - innere Widerstandskraft

Resilienz also Psychische Widerstandsfähigkeit- innere Widerstandskraft ist eines meiner Lieblingsthemen. Hier hatte ich ja schon einmal ausführlich was dazu geschrieben. Psychische Widerstandsfähigkeit also die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. 


Dieses Thema begleitet mich ja nun schon das ganze Jahr und so hat sich dieses Jahr wohl überlegt, wollen wir die Sache doch mal ordentlich zu Ende testen und mir unverschuldet einen Rippenbruch und eine 2. angebrochene Rippe zu kommen lassen. "Da man den Brustkorb schlecht eingipsen und ruhigstellen kann, bleibt in den meisten Fällen nur eine konservative Therapie, bei der der Betroffene sich mehrere Wochen (4-6) schonen muss. Große Schmerzen kann man mit entsprechenden schmerzstillenden Medikamenten therapieren. Ansonsten bleibt einem nichts übrig als zu warten, bis die Rippen wieder zusammengewachsen sind." Textquelle. Dann gibt es hier noch die Empfehlung zur Heilungsunterstützung für Arnika-Globuli C30 und Symphytum-Glob. C30. hat da jemand Erfahrung mit? Liebevolle fürsorgliche mails: "Sieh es Positiv, so eine ruhige Vorweihnachtszeit hattest du wahrscheinlich noch nie, hat doch auch was." Also dieses Jahr 2016 geht in meine Geschichte als Resilienzstärketest- Jahr ein, der Härtetest zu meiner Unverwüstlichkeit ;-)). Und wenn ich dieses Mal meinen Jahresrückblick mache, eine sehr schöne Anregung dazu findet ihr übrigens bei Jana, dann habe ich so richtig schön Zeit dafür. Denn wie schreibst du so schön Manuela, da habe ich so richtig Zeit zum veratmen.

Wolle und Seide mit Ligusterbeeren gefärbt, 3. Zug nach 3 Tagen im Sud "vergessen"

Obwohl das Atmen mit gebrochenen Rippen geübt sein muss und trotz Schmerzen nicht vergessen werden darf, da sonst eine Lungenentzündung drohen könnte. Die Stufe hatte ich dieses Jahr noch nicht. Humor ist wenn man trotzdem lacht. Naja lachen geht auch nicht, also mal schauen,  mir fällt schon was ein. Leider mußte ich nun meinen Vortrag auf 2017 verschieben.  Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Eins meiner Mottos: Wer weiß wozu das gut ist! Weiß man leider manchmal erst hinterher! ;-).Einen schönen Test zur inneren Widerstandskraft findet ihr hier bei der Kollegin Dr. Doris Wolf.

Hier noch ein besonders interessanter link für euch zur Traumabewältigung und Lebensgeschichte des Resilienzforschers und Psychiaters Boris Cyruliknik . Mit seinem sehr lesenswerten Buch "Rette dich, das Leben ruft" zeichnet der französische Resilienzforscher Boris Cyrulnik zum ersten Mal seine eigene Geschichte nach.

Wieso habe ich das Krappbild oben gepostet, fragt ihr euch vielleicht? Zur Unterstützung meiner psychischen Widerstandfähigkeit, kam gestern ein Paket, mit diesem wundervollen Buchgeschenk:  Faszinierende Chemie von Sylvia Feil, Jörg Resag und Kristin Riebe. Eine Entdeckungsreise vom Ursprung der Elemente bis zur modernen Chemie und in diesem Buch auf Seite 225...


...ist dieses Foto von mir,  mit meiner mit Krapp gefärbten Wolle. 
 

Es ist ein fantastisches Chemiebuch,  das in allen Aspekten sehr ansprechend und aufwendig mit viel Liebe zum Detail gestaltet ist. Kann man den Chemielehrern, nur ans Herz legen, dieses Buch für Ihre Schülerinnen und Schüler, da macht Chemie auch wirlich wieder Spass. Vielleicht für den einen oder anderen ja ein Geschenk für einen Chemiebegeisterten zu Weihnachten? Da habe ich jetzt sehr schön was zu lesen. Erst mal lese ich das faszinierende Buch Übergangsrituale von Franz P. Redl das ich gerade lese, zu Ende. Nicht nur in meiner Arbeit, sondern natürlich auch immer wieder bei mir selbst habe ich es mit Übergangsritualen zu tun. Da lese ich gerade auf S. 108 den Satz: Mann muss gut überlegen, was man haben will. Es könnte passieren, das man es bekommt." ...So geht auch ein lieber Gruß an meine Spinnfrauen, bei deren letzter Runde für dieses Jahr, ich nun leider auch nicht dabei sein konnte. So geht auch ein lieber Gruß an dich liebe Manuela und alles Gute für die Vernissage morgen, wünsche dir, dass es wieder gut wie immer wird. Grüße auch auf die Insel Rügen und danke euch Allen für eure Kommentare in meinen Posts. Ich wünsche euch einen schönen Tag und morgen einen guten 2. Advent!

Dienstag, 29. November 2016

Wolle, Seide und Eco Prints mit Ligusterbeeren gefärbt

Nun habe ich schon letztes Jahr bei sheepy die Ligusterfärbung bewundert und dieses Jahr wollte ich es nun selbst mal erfoschen. Ist ja nun fast das letzte an Färbepflanzen was jetzt noch in der Natur gesammelt werden kann. Der Färbsud sah sehr vielversprechend blau aus...


...die Leinen und Baumwollstoffe wurden auch wunderbar blau...


... nicht so tief blau wie Indigo, eher so ein feines blau und auch taubenblau, aber ...

 
.... Wolle und Seide wurde grün und die Eco Prints teilweise nur leicht blau bis grau, was aber bei den Drucken sehr apart aussieht und ich bin sehr zufrieden mit dieser Variante, da die Drucke auch nicht in Blau verschwinden sollten. Ist ja immer ein Abenteuer mit dem Färben und Drucke zu überfärben ist ja auch immer ein Risiko, dass die schönen Blattdrucke dann ganz verschwinden.


Die Mohairlocken von Marias Mohairziegen, Neongelb und Neongrün, echt krass!  Wie du siehst liebe Maria, hüte ich deine herrlichen Mohairlocken wie einen Augapfel und färbe immer mal einige mit.

Die Natur ist schon sehr erstaunlich. Danke für eure Kommentare und das Mitraten zum Färben im letzten Post. Danke für eure Fürsorgegedanken, aber ihr müßt euch keine Sorgen machen, das läuft hier alles ganz gemächlich! Wünsche euch einen schönen Tag!
creadienstag

Donnerstag, 24. November 2016

Morgen hier Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen in Oranienburg. Treffpunkt Berlin Gesundbrunnen 10.30 Uhr - und Bunter Abend spezial


Morgen am 25.11. ist der Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen.
Women in Exile and Friends organisiert morgen vormittag eine Kundgebung
vor der Ausländerbehörde Oranienburg. Viele von euch haben sicherlich
von den brutalen Abschiebeversuchen in Hennigsdorf mitbekommen
(https://www.women-in-exile.net/?p=3295). Vorsicht Bilder können triggern!
Sie nehmen diesen Fall zum
Anlass und die Ausländerbehörde Oranienburg als Beispiel. Lasst uns am
25.11. dort zusammen laut werden ist der Aufruf:

Stoppt die Gewalt gegen Flüchtlinge! Stoppt Abschiebungen! Gegen die
inhumane Behandlung und für Respekt gegenüber den Menschenrechten!
Bleiberecht für alle traumatisierten Frauen und deren Familien!

Wir freuen uns, wenn ihr kommt und uns bei der Mobilisierung helft.
Treffpunkt Berlin: 10:30 Gesundbrunnen für die gemeinsame Anreise mit
der S-Bahn. 

Ich habe noch Platz im Auto wer mitfahren möchte, bitte bei mir melden:
wollenaturfarben -at- web.de.


Abends gibt es dann hier in der Willkommensinitiative noch einen Bunten Abend Spezial! 

 


Schon eine Tradition im Programm der Willkommensinitiative Gransee ist der Bunte Abend. Immer freitags findet er ab 18 Uhr bis mindestens 22 Uhr im Begegnungshaus/Hospital Global in der Ruppiner Straße 8, 16775 Gransee statt. Das Haus ist dann bereits ab 17 Uhr geöffnet. Hier hat man die Gelegenheit mit Geflüchteten und Granseern ins Gespräch zu kommen. Neben Gesellschaftsspielen wird meistens auch ein Trommelkreis angeboten, an dem jeder ohne Vorkenntnisse teilnehmen kann. Höhepunkt des Bunten Abends ist das gemeinsame Essen, das von Flüchtlingsfamilien oder von Einzelpersonen gemeinsam mit HelferInnen in wechselnden landestypischen Traditionen zubereitet wird. Diesmal bieten Teams aus Syrien, Iran, Pakistan, Afghanistan, Afrika und Deutschland allerlei Kulinarisches! Alle sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Hier ist auch ein kleiner Film vom RBB über unsere Flüchtlingsinitiative. Dort ist auch unser Tanzkreis zu sehen. Vielleicht sehen wir uns morgen? oder ...

... am 7. Dezember in der Klosterscheune Zehdenick, da gebe ich den 2. Worksshop: Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen. Das Wichtigste über Trauma Erkennen, Hilfreich sein und Selbstfürsorge nicht vergessen. Habt einen guten Tag!

Freitag, 4. November 2016

November oje oder doch nicht?

 Die letzten Blätter hängen noch ein bisschen,  es ist nasskalt und windig. Das ist ja ...



...normalerweise der November. Gestern schien nun sogar mal mächtig die Sonne hier und auf dem Weg zur Arbeit hatte ich mal meine Kamera mitgenommen, da ich zur Zeit jeden Tag an diesen herrlichen Naturschauspielen vorbei fahre. Ist das nicht wunderbar?


Mehr über Kraniche könnt ihr hier lesen. Eine Kranichbeobachtungsstation gibt es hier. Was bin ich froh und dankbar, dass ich in der Natur wohnen und leben kann und solche Momente sogar auf dem Weg zur Arbeit haben kann. Die grauen Monate haben auch was. Ich kann mich besinnen, zu Hause vor dem Kamin und dem Feuer einkuscheln einen schönen Ingwertee trinken, Stricken Spinnen, lesen. Das sind auch Monate in denen wir so richtig unserem Hobby frönen können. Endlich können wir mal unsere selbstgefertigten Wollsachen tragen :-) oder? Gestern wieder genütliches Spinntreffen, danke Ihr Alle. Draussen der November und drinnen in der Werkstatt spinnen, klönen, essen...es war so richtig kuschelig!

Auch der November war mal beim Psychologen und der Therapeut meint: mhm Sie sind der erste Monat der sich bei mir Rat holt. Der November hatte eine Werteproblem:  «Ich hätte gerne etwas, das mich auszeichnet.» «Sind Sie nicht der Monat der Stille? Der Monat, in dem die Philosophie blüht? Die Literatur am Kaminfeuer? Sie könnten der Monat sein, der den Menschen Zeit gibt für das, was sie zu tun lieben. Zeit zum Sein. Zuständig für die Lebens-Zeit». Hier noch mehr zur  Ode an den November.  Danke für eure Kommentare zu meinem letzten Post. Ich wünsche euch eine gute Novemberzeit!