Posts mit dem Label Farben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Farben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 5. Februar 2024

Farbprobe mit Ligusterbeeren

 Um diese Zeit gibt es ja draussen kaum Färbpflanzen, doch wer die Färbesaison nicht abwarten kann...

 

 ...kann nach dem Frost jetzt Ligusterbeeren sammeln und mit diesen herrlich färben. HIER (klick) habe ich davon schon berichtet. Beim Sammeln wurde leider mein Hauptsammelriesenstrauch gerade völlig abgeschnitten, so griff ich auf meine eigenen Sträucher zurück, da gibt es allerdings nur eine kleine Menge. Es waren 200 gramm. Einsammeln mit Enkelkindern und dann noch mit Regen macht Spass. Die Färbeprobe ( mit Kaltbeize gefärbter Wolle, Seide, Leinen Faden) bevor ich die Beeren zerquescht hatte, sah schon mal sehr vielversprechend aus. 

Reife Ligusterbeeren nehmen auch die einheimischen Wildvögel gerne zu sich. Also sammle ich von mehreren Sträuchern und lasse das meiste stehen. Auch den exotischen Ziervögeln wie Wellensittichen kann man wohl diese Beeren reichen. Für den Menschen allerdings sind die Beeren giftig. 

Wer jetzt keine Zeit zum Färben hat, könnte die Beeren ja auch einfrieren. 

Habt ihr Erfahrung mit Ligusterbeerenfärbung?

Montag, 4. September 2023

Welche Farben...

 ...befinden sich im 20 Meter Umkreis von deiner Haustür wurde von Eva im Sommer mal gefragt. So... 


...hatte ich im Juli mal diese Pflanzen um meine Haustür herum gesammelt. Jetzt im September sieht der Farbenkreis wieder ganz anders aus. Ein Bisschen dem Sommer nachspüren im Spätsommer. Sehr meditativ, danke liebe Eva für diese Anregung. Vielleicht habt ihr ja Lust das jetzt mal im September bei euch zu machen.  Habt einen schönen September.

Donnerstag, 9. Mai 2019

Auf die Kraft der Natur...

... ist immer wieder Verlass!


Ungeplant mußte ich diesmal länger auf meinen Urlaub warten. So war ich ziemlich erholungsbedürftig und immer wieder kann ich mich dann darauf verlassen, dass mir die Natur sehr schnell wieder hilft mich zu regenerieren. So war ich 1 Woche einfach nur immer wieder sehr lange im Frühlingswald unterwegs, gewandert, habe den Wald belauscht, gespürt, Farben und Formen auf mich wirken lassen, bin im kalten See geschwommen, habe im Wald gesponnen, alles achtsam und tief genossen und mich bald wieder lebendiger gefühlt. 1 Woche ohne Netz, das tat auch gut! Dieses helle neue Grün im Moment ist wirklich immer wieder eine ganz besondere heilsame Wohltat! Hier habe ich euch ein paar Erholungsbilder mitgebracht!
 
 
 

Das Alter dieser Rotbuche wird auf 250 bis 300 Jahre geschätzt. Ihr Stammumfang in 1,5 Meter Höhe beträgt etwa 6,5 Meter, ihre Höhe mehr als 20 Meter. Sie soll wohl die größte und massenreichste Buche Brandenburgs sein. Der Sage nach hatte der Förster den 30. Geburtstag seiner Frau Silke vergssen. Voller Gram habe er daher beschlossen sich an dieser Buche zu erhängen. Der Förster traf ein Männlein, das ihm riet diese Buche seiner Frau zu schenken. Der Förster ging heim und kam mit Silke zurück. Seither trägt die Buche den Namen "Silke"

 "Die vielfältigen Sinneseindrücke, wie das Zwitschern der Vögel und der Geruch von Tannennadeln, stimulieren die Aktivität des Parasympatikus, so der Biologe Clemens Arvay, zur Heilkraft der Bäume. "Das ist ein wichtiger Teil unseres Nervensystems, der für Erholung und Regeneration bis auf Zellebene verantwortlich ist."
Habt ihr eine Idee was dieses Bild unten zeigt? 


Ich wünsche euch weiterhin eine schöne genussvolle Frühlingszeit!

   

Verlinke diesen Beitrag mit der schönen Serie von Ghislana: Mein Freund der Baum.

Samstag, 20. April 2019

Die Farben der Natur und die Magie der Farben

Mit diesen Farben der Natur aus meinem Garten und der Natur hier im Ruppiner Land wünsche ich euch schöne sonnige Osterfeiertage!

Alle meine Pfirsichbäume blühen und haben den Frost bis jetzt überstanden
Pfirsichblüte
Kirschbaum in Blüte











Kirschblüte
Mein Waid fängt schon an zu blühen
Japanische Kirschblüte


Gestern Wanderung " Achtsamkeit und Natur als Kraftquelle" 5 Stunden um den See, 20 km bei herrlichstem Wetter mit Schwimmen und See-Meditation! Danke Antje!

Schwan beim Brüten beobachtet
Die Farben des Sees von hellblau und grün zu dunkelblau
Badestelle
 Wunderlauch auch Berliner Bärlauch genannt, ein Riesenfeld am Ende der Wanderung, schmeckt wie echter Bärlauch
--> Wunderlauch. Er heisst auch Berliner Bärlauch, (Allium paradoxum), da es ihn vermehrt in Berlin und dessen Umland gibt. Er ist dem Echten Bärlauch (Allium ursinum) sehr ähnlich und kann sich in Gruppen oder flächendeckend stark ausbreiten. Seine Blätter sind eine der ersten essbaren Grünpflanzen im zeitigen Frühjahr. Ursprünglich aus dem Kaukasus, Zentral-Asien sowie Nord-Iran kommend, wurde er ab Mitte des 19. Jahrhunderts im Botanischen Garten angesiedelt, von wo er seitdem verwildert.viele Textquelle 


Zum Thema Magie der Farben möchte ich euch noch auf eine schöne zweiteilige Dokumentation hinweisen: 1.  "Vom Höhlenrot bis Göttergelb"  HIER und 2. "Von Königspurpur bis Jeansblau"HIER!

Bei dem Wetter trocknet auch meine Schafwolle von 5 verschiedenen Schafrassen für meine nächsten Wollaktivitäten gut.  


Dienstag, 9. Februar 2016

Ahninnentopf aus Filz

Gerade fertig geworden ist mein Ahninnengefäß aus Filz.  Heute ist auch wieder ein Todestag einer Oma und so der richtige Zeitpunkt des Gedenkens.



Schon eine längere Weile stand der nassgefilzte Rohling hier. Das Thema Beschäftigung mit den Ahnen war das Richtige für die Winterzeit. Immer wieder wurde das Gefäß mit Filznadeln und der Addy Quick verziert und so nach und nach seit einigen Wochen bestickt. Auch mit Spiegelstickerei, die Anleitung dafür hatte ich euch schon geschrieben. Bereits vor Jahren wurde ich durch die wunderbare Anleitung von Beate angeregt.



Es gibt verschiedene Handhabungen für den Ahninnentopf. Die meisten sind wohl aus Ton. Hier gibt es was dazu zu lesen. Mein Gefäß ist wie gesagt aus Filz und mit Pflanzenfarben gefärbter Leineschafwolle. Durch den Ort in dem ich geboren wurde fließt die Leine. Innen drin auf dem Boden Steine, Wurzeln, Kräuter, Erde und darüber besondere Erinnerungsstücke von meinen Ahninnen. Das Gefäß habe ich innen noch mit pflanzengefärbter Seide gefüttert.



In den Deckel habe ich ein Webstück eingefilzt.


Die Ränder sind mit Goldfäden umsäumt.


Meine Ahninnen und vermutlich viele von Euren hatten es sehr schwer. Wer sich noch mit den Lebensgeschichten beschäftigen möchte, dem kann ich die Bücher von Sabine Bode empfehlen, die ich inzwischen alle gelesen habe. Das Kriegsenkelbuch, das mich mit 50+ selbst betrifft, das Kriegskinderbuch das meine Mutter (auch meinen Vater natürlich) betrifft und das Buch Kriegserbe in der Seele von dem Therapeutenpaar Baer, zu "Was Kindern und Enkeln der Kriegsgeneration wirklich hilft." kann ich euch sehr empfehlen. Kriegserlebnisse und die durch sie verursachten Traumata hinterlassen oft über Generationen Spuren in Familien, sogenannte transgenerationale Traumata, ohne dass diese konkret benannt werden können. Es gibt einiges was man tun kann, um diese Kriegstraumata selbst nicht an die nächste Generation weiterzugeben und selbst damit besser klar zu kommen. Das ist doch eine gute Nachricht oder? Verlinkt bei Creadienstag.

Samstag, 13. Juli 2013

Tag 3 : Färben mit Indigo auf Leinen, Baumwolle, Bastfaser, Hanf, Ramie und Brennessel

Nachem wir 2 Tage im Pflanzen-Färbe-Volleinsatz waren mit Beizen und Färben von Stoffen und Garnen, ging es am 3. Tag zum Indigofärben mit der Löschkalk-Fructose-Küpe (1-2-3-Küpe) nach Garcia.


 Immer wieder spannend bis so eine Küpe funktioniert.  


 Am letzten Tag teilten wir alle Stoffproben durch die Anzahl der Teilnehmerinnen, sodass jeder von jeder Färbung eine Probe erhielt, so enstanden viele Farbnuancen. In Gelb wurde mit Schöllkraut, Eucalyptusblättern, Zwiebelschalen und Myrobalan gefärbt.

 

Die rote und violette Färbung mit Krapp und Alkanna :  


 Indigo und Indigoüberfärbungen:

 Alkanna und Blauholz



Also Indigofärben ist ja auch immer wieder besonders, bei der 1-2-3 Küpe, die ich schon bei ULI im Kurs kennengelernt hatte,  gefällt mir besonders, dass  sie die Überfärbungen so schön sanft macht und man dadurch sehr viel Gestaltungsspielraum hat und sie sich dann auch immer wieder aufrischen läßt, wenn man sie bei Bedarf braucht.


Meine 1-2-3- Küpe hier in meiner Färbeküche, vom letzten Jahr, die  ich über den Winter frostfrei im Keller stehen hatte, habe ich nun wieder zum Leben erweckt, habe dann zu Hause gleich noch ein bisschen nachgefärbt und mit Shibori experimentiert.


Hier die Stoffproben und Ergebnisse der 2 Tage und der Färbungen mit der 1-2-3 Indigoküpenfärbung und Überfärbung von gelbgefärbten Stoffen imi Überblick:


Ausserdem stand noch die Dünstungs- und  Befreiungsaktion der gesammelten EcoPrintwerke auf dem Programm...

 

..., doch das passt nicht mehr in diesen Post ;-), Euch ein gutes Wochenende Anke