Gerade fertig geworden ist mein Ahninnengefäß aus Filz. Heute ist auch wieder ein Todestag einer Oma und so der richtige Zeitpunkt des Gedenkens.
Schon eine längere Weile stand der nassgefilzte Rohling hier. Das Thema Beschäftigung mit den Ahnen war das Richtige für die Winterzeit. Immer wieder wurde das Gefäß mit Filznadeln und der Addy Quick verziert und so nach und nach seit einigen Wochen bestickt. Auch mit Spiegelstickerei, die Anleitung dafür hatte ich euch schon geschrieben. Bereits vor Jahren wurde ich durch die wunderbare Anleitung von Beate angeregt.
Es gibt verschiedene Handhabungen für den Ahninnentopf. Die meisten sind wohl aus Ton. Hier gibt es was dazu zu lesen. Mein Gefäß ist wie gesagt aus Filz und mit Pflanzenfarben gefärbter Leineschafwolle. Durch den Ort in dem ich geboren wurde fließt die Leine. Innen drin auf dem Boden Steine, Wurzeln, Kräuter, Erde und darüber besondere Erinnerungsstücke von meinen Ahninnen. Das Gefäß habe ich innen noch mit pflanzengefärbter Seide gefüttert.

In den Deckel habe ich ein Webstück eingefilzt.
Die Ränder sind mit Goldfäden umsäumt.
Meine Ahninnen und vermutlich viele von Euren hatten es sehr schwer. Wer sich noch mit den Lebensgeschichten beschäftigen möchte, dem kann ich die Bücher von Sabine Bode empfehlen, die ich inzwischen alle gelesen habe. Das Kriegsenkelbuch, das mich mit 50+ selbst betrifft, das Kriegskinderbuch das meine Mutter (auch meinen Vater natürlich) betrifft und das Buch Kriegserbe in der Seele von dem Therapeutenpaar Baer, zu "Was Kindern und Enkeln der Kriegsgeneration wirklich hilft." kann ich euch sehr empfehlen. Kriegserlebnisse und die durch sie verursachten Traumata hinterlassen oft über Generationen Spuren in Familien, sogenannte transgenerationale Traumata, ohne dass diese konkret benannt werden können. Es gibt einiges was man tun kann, um diese Kriegstraumata selbst nicht an die nächste Generation weiterzugeben und selbst damit besser klar zu kommen. Das ist doch eine gute Nachricht oder? Verlinkt bei Creadienstag.
Schon eine längere Weile stand der nassgefilzte Rohling hier. Das Thema Beschäftigung mit den Ahnen war das Richtige für die Winterzeit. Immer wieder wurde das Gefäß mit Filznadeln und der Addy Quick verziert und so nach und nach seit einigen Wochen bestickt. Auch mit Spiegelstickerei, die Anleitung dafür hatte ich euch schon geschrieben. Bereits vor Jahren wurde ich durch die wunderbare Anleitung von Beate angeregt.
Es gibt verschiedene Handhabungen für den Ahninnentopf. Die meisten sind wohl aus Ton. Hier gibt es was dazu zu lesen. Mein Gefäß ist wie gesagt aus Filz und mit Pflanzenfarben gefärbter Leineschafwolle. Durch den Ort in dem ich geboren wurde fließt die Leine. Innen drin auf dem Boden Steine, Wurzeln, Kräuter, Erde und darüber besondere Erinnerungsstücke von meinen Ahninnen. Das Gefäß habe ich innen noch mit pflanzengefärbter Seide gefüttert.
In den Deckel habe ich ein Webstück eingefilzt.
Die Ränder sind mit Goldfäden umsäumt.
Meine Ahninnen und vermutlich viele von Euren hatten es sehr schwer. Wer sich noch mit den Lebensgeschichten beschäftigen möchte, dem kann ich die Bücher von Sabine Bode empfehlen, die ich inzwischen alle gelesen habe. Das Kriegsenkelbuch, das mich mit 50+ selbst betrifft, das Kriegskinderbuch das meine Mutter (auch meinen Vater natürlich) betrifft und das Buch Kriegserbe in der Seele von dem Therapeutenpaar Baer, zu "Was Kindern und Enkeln der Kriegsgeneration wirklich hilft." kann ich euch sehr empfehlen. Kriegserlebnisse und die durch sie verursachten Traumata hinterlassen oft über Generationen Spuren in Familien, sogenannte transgenerationale Traumata, ohne dass diese konkret benannt werden können. Es gibt einiges was man tun kann, um diese Kriegstraumata selbst nicht an die nächste Generation weiterzugeben und selbst damit besser klar zu kommen. Das ist doch eine gute Nachricht oder? Verlinkt bei Creadienstag.





