Posts mit dem Label Naturfotografie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Naturfotografie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 9. März 2023

Ökofilmtour 2023: Wo Brandenburg am Schönsten ist

 Bei der Ökofilmtour zeigten sie diesmal den Film: " Wo Brandenburg am Schönsten ist" Der Regisseur...

 

 


.. Wolfgang Albus, war auch vor Ort neben einigen Leitern der Naturparks hier in Brandenburg und es gab noch eine sehr anregende Podiumsdiskussion danach. Mitgedreht wurde der Film von Maren Schibilsky.

Brandenburg hat fünfzehn besonders geschützte Naturparadiese, die in Europa einzigartig sind.1/3 von Brandenburg ist geschütztes Gebiet!

"Brandenburgs Naturparadiese - das ist die Welt der Auerhähne, Otter und Wölfe. Spannend sind aber auch die Menschen, die in diesen einzigartigen geschützten Landschaften leben, sie pflegen und Besuchern zugänglich machen. Im Kanu in der Mondscheinnacht oder zu Fuß auf der Suche nach seltenen Singvögeln bei Sonnenaufgang. Es gibt eine erstaunliche Wildnis zu entdecken. Direkt vor der Haustür!" Natürlich ging es auch um die großen Probleme wie Wasser, Luft und Boden...

Brandenburg ist seit 28 Jahren wegen seiner Natur meine Wahlheimat.
 
Wer den Film noch nicht gesehen hat, unbedingt ansehen in der Mediathek---> HIER ( Klick) und HIER (klick) ist der Film noch sehr schön beschrieben.

Montag, 20. Februar 2023

Phänologie - Haselnussblüten oder was Pflanzen uns verraten

Beginn der Blüte oder die ersten bunten Blätter – das sind so bestimmte Veränderungen in der Natur die uns zeigen, wann welche Jahreszeit beginnt. Das ist die Grundlage der Phänologie, einer ...

...Wissenschaft zum Mitmachen, die auch für die Klimaforschung immer wichtiger wird. Hier blühen schon seit einer Weile die Haselnussbüten und es ist erst Februar, viel früher als sonst und es wird immer früher. Die Kätzchen der Haselsträucher sind sogenannte Zeigerpflanzen. Der Vorfrühling beginnt, wenn die Kätzchen der Haselsträucher stäuben. Diese Leitphase unterliegt großen Schwankungen, mit wenigen Ausnahmen trat sie in den letzten zehn Jahren jedoch immer merklich früher ein, als es dem langjährigen Mittel entspricht. Darunter leiden vor allem Allergiker.

So spannend der Artikel dazu, daher HIER (klick) auch der Hinweis für euch zu dem Artikel im National Geografic: Phänologie: Was Pflanzen uns über die Jahreszeit verraten. 

Da findet ihr auch  den Phänologischen Kalender von 1961 bis heute. Statt der üblichen vier Jahreszeiten, kennt die Phänologie insgesamt zehn: Blühen beispielsweise die Apfelbäume, ist dies der Startschuss für den Vollfrühling. Andere Zeigerpflanzen sind: Schneeglöckchen, Forsythienblüte, herbstliche Blattfärbung der Stieleichen, Blüte des Schwarzen Hollunders, Lindenblüte, Eberesche, Rosskastanie und der Nadelfall der Lärchen.

Donnerstag, 16. Juli 2020

Wiesenhummel Nest gerettet

Ein Wiesenhummelnest, der kleinen Waldhummel bzw. Wiesenhummel – Bombus pratorum hatte ich kürzlich in meinem Spaelsau Wollvlies gefunden. Das Vlies war über Winter draussen in einem Karton in meinem Wäscheunterstand und nun wollte ich es bearbeiten. Ich setzte also dann das Nest mit viel Vlies vorsichtig in einen Holzhaufen daneben, trocken und sonnenlichtgeschützt.


Dabei kommt es darauf an, dass der Eingang ziemlich an der gleichen Stelle ist. Die Wabe muss so gelegt werden, dass die Öffnungen nach oben zeigen. Sonst läuft nämlich ihr Honigvorrat aus, ohne den sie und ihre Brut bei Regen hungern müssen. Das Volk besteht aus der Königin und ihren Innenarbeiterinnen, so etwa 10-15. Die grauen Hummeln sind ganz junge, frische geschlüpfte Hummel, deren Pelz noch ausreifen muss. Die Nester bleiben klein, diese Hummelart ist echt lieb, sticht eigentlich nie. Man soll die Nester nicht wegnehmen, sonst läuft man Gefahr, das es verlassen wird. Beim morgendlichen Barfußlauf am nächsten Tag flogen die Hummeln ein Glück eifrig ihr Nest an. Auf den Fotos oben fehlt die Außenarbeiterin. Vermutlich war sie tagsüber unterwegs, um Nektar und Pollen zu sammeln. Sie sind gewohnt, dass der Eingang mal verlegt ist, dann suchen sie normalerweise heißt es in etwa 20 cm Umkreis nach dem Eingang. Finden sie ihn nicht, dann suchen sie solange, bis sie sterben oder den Eingang wiederfinden. Das kann bis zu 3 Wochen dauern. Derweil würden die Königin, die Brut und die Innendienstarbeiterinnen verhungern, denn sie fliegen nicht aus. Haben sie nie gemacht, können sie nicht - sie würden verhungern. Aus diesem Grund kann man ein Hummelnest nicht einfach ein paar Meter weiter versetzen. Das macht man nur nachts, wenn alle Hummeln im Nest sind, und dann gleich 5 -10 km weit weg, damit keine der Sammlerinnen den alten Standort wiederfindet.

Die Wiesenhummel gründet im Frühjahr als erste Hummelart ihre Kolonien, ihre Jungköniginnen verkriechen sich dafür bereits im August in ihre Winterquartiere. Es ist eine kleine und durchaus häufige Art, die auch in unseren Gärten zu Hause ist und mit vielen Nistplätzen in und über der Erde vorliebnimmt. 
 
Was war ich erleichtert, als ich dann merkte, dass die Hummeln das Nest weiter anliegen und eifrig weiter bauen. Faszinierend findet ihr nicht!

 


Mehr Informationen zur Wiesenhummel:
Wildbienen, Die Wiesenhummel 
Bilder vom Wiesenhummelnest
Informationen zum sommerlichen Hummelsterben

Mehr Naturthemen gibt es aktuell hier:
Naturdonnerstag