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Dienstag, 5. September 2017

Septembermond + Färbemarathon II mit Indigo, Färberkamille, Zwiebelschalen, Cochenille + Robinienholzspänen

Mal wieder gefärbt bei herrlichem Spätsommerwetter. Für den Wintervorrat, für die Adventsdult in Zernikow, die Adventsmärkte auf dem Fleckschnupphof und den Workshop bei der Handspinngilde. Färberkamille aus meinem Färbergarten, danke Dani für die Robinienholzspäne, danke an Alle für mich sammelnden Freundinnen und Kolleginnen, danke liebe Anu für die wunderbare Cochenille.

Gefärbt mit Zwiebelschalen
Mit Robinienholzspänen gefärbt
Mit Krappwurzel gefärbt
Färberkamille und Zwiebelschalen
Gefärbt mit Färberkamille, Zwiebelschalen, Robininholzspänen

Indigo und Indigoüberfärbungen
Krapp und Cochenille
Eigene Ernte Krappwurzel- da sammle ich noch ein bisschen

Vielleicht sehen wir uns am Samstag 9. September beim  Septembermond auf dem Drei Lärchen Hof?  Euch eine gute Spätsommerwoche!

Montag, 8. Mai 2017

Textiles Frühlingsfest

Wenn ich hier länger nicht zum Schreiben komme, dann ist meist zuviel los in meiner Werkstatt - in meinem Leben. So war es in letzter Zeit. Bereits seit März beschäftigte ich mich schon mit den Vorbereitungen und nun startete das Textilprojekt im Kiezpunkt-Projekt mit einem Frühlingsfest. Ursprünglich wollte ich dort ...

 

...mit den Kindern und Jugendlichen filzen, doch da es drohte zu kalt zu werden, bin ich auf Wollverarbeitung um gestiegen. Die Kinder und Jugendlichen konnten sich bei herrlichstem Wetter eine Urkunde in 3 Wolldisziplinen erarbeiten. 1. Fühlstrasse mit Schafwolle, Angora, Leinen, Seide, Alpaka, Kamel, Baumwolle; 2. Kämmen von Wolle vom Rhönschaf und vom Schwarzkopfschaf am Kardiergerät und an Wollkämmen 3. Spinnen von Wolle am Spinnstöckchen, Handspindel und Spinnrad. Alle waren mit Begeisterung dabei und so war es ein Superauftakt für das 2. Jahr des Kiezpunktprojektes. Hier die Presse dazu.



Für das Textilprojekt im Kiezpunkt Projekt arbeite ich ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen, Menschen aus dem Kiez, Flüchtlingen und Einheimischen - Integration ganz unkompliziert- . Das Kiezpunktprojekt ist ein von einer Kollegin initiiertes Projekt, das nun schon im 2. Jahr erfolgreich läuft. Unterstützt werde ich dabei von den Frauen aus unserer Kreativgruppe, die aus der Arbeit mit den Flüchtlingen entstanden ist. Euch herzlichen Dank für die Unterstützung. Ich freue mich, dass Sachkosten vom Diakonischen Werk für das Textilpojekt es ermöglichen, dass ich Material und Geräte für die Arbeit mit den Jugendlichen kaufen kann. So wie dieses wunderbare Kardiergerät "Rudy"von Walther, das ihr oben auf den Fotos im Einsatz sehen könnt. Danke dir liebe Ella für die schnelle Lieferung. Auch wenn es Sachkosten gibt, freue ich mich über jede Spende für die Arbeit. So spendeten Herr Merker und Frau Schultz vom Luechhof Bergsdorf herrliche Pommernschafwolle für das Textilprojekt. Herzlichen Dank!



Projektarbeit ist meist neben dem vielen Spass und der Freude mit den interessierten Kindern und Jugendlichen mit viel Arbeit verbunden. Jeder der von euch Projekte macht, kennt das vermutlich. Da müssen Quittungen abgerechnet werden, Die Arbeit muss geplant, vorbereitet, vernetzt werden, es muss Material beschafft werden, Termine abgestimmt usw. Zwischendurch dachte ich auch schon mal, oje Projektarbeit, hast du nicht schon genug Projekte mit Werkstattrenovierung und Färbe-Kursen. Doch es macht soviel Spass, die Kinder und Jugendlichen mit Textilem in Berührung zu bringen und mit alten Handwerkstechniken  wie Spinnen und Filzen, auch zu sehen und zu erleben wie einfach Integration sein kann, dass mich das doch sehr beflügelt.


Vor dem Projektstart hatte ich mich im warmen Süden bei Wanderungen auf Traumpfaden erholt und es gab nachhaltige schöne Erlebnisse durch das Spinnen unter Palmen und das Stricken unterm Drachenbaum. Zur Entspannung sitze ich immer wieder am Spinnrad und spinne für mein Kamelwolleprojekt und Rohwolle für das Deckenprojekt, wenn das Wetter es in kurzen Momenten erlaubt, geniesse ich es auch Draussen zu spinnen, wo die Natur gerade so herrlich explodiert. 


Mein neu angelegter Färbegarten ist inzwischen von Girsch übernommen worden. Da stecken 2 Seelen in meiner Brust. Für meinen Salat freue ich mich über Girsch, aber im Färbegarten mhm...
  

Die Draussen Werkstatt ist komplett leer geräumt, ich habe angefangen die Wände zu bearbeiten, die Drinnen Werkstatt ist in einen größeren Raum umgezogen, da war es ein Glück so kalt draussen, dass es sich drinnen in Ruhe umziehen ließ. Da fehlt es noch an Ordnung, aber die Kämm- und Kardierstation steht schon an ihrem Platz. 


Was mir immer wieder gut tut, sind die Spinntreffen. Treffen mit Gleichgesinnten, Klönen, Fachsimpeln, Spinnen, Essen, Entspannen. War mal wieder in der  Spinngruppe Liebenwalde bei Katja, immer wieder schön. Dann noch Spinngruppe Wolfsruh, diesmal Treffen bei Dagmar mit ihren vollsüßen Alpakas. Frisch geschoren. Danke liebe Dagmar für die herrliche Wolle und die Verwöhnung mit dem Essen. Wetter war diesmal nicht zum Draussen sitzen, das wird nachgeholt. 


Heute plane ich die nächsten Kieztreffen. Wer vielleicht von euch einige Stoffreste für das Projekt Nähen oder Wollreste für das Projekt Weben liegen hat und sie nicht mehr wirklich braucht, darüber würde ich mich als Spende für das Textilprojekt sehr freuen. Danke jetzt habe ich genug Angebote für Stoffreste!


Am nächsten Samstag ab 17.00Uhr  "Blütenmond Vollmondabend" in Rauschendorf. 

"Feuer, Wasser, Luft und Erde - Damit es eine gute Ernte werde".
Lieder, Musik und Texte zur Kraft der Mondin im Mai
Mitmachaktionen für die Hände und die Seelen
Vier Elemente Segen
Singen und Tanzen im Feuerschein
Wiesenbüffet
Kein Eintritt - Die Spielleute freuen sich über finanzielle Gaben in ihre Klangschale 
 Gast: Anke Culemann von WolleNaturFarben

Vielleicht sehen wir uns dort? Nun wünsche ich uns Allen, dass es bald wärmer wird und euch eine gute Zeit!

Montag, 22. August 2016

Das war der 50.Vollmondabend...

... mit den Spielleuten Erdenmut, diesmal wieder auf dem Werkshof Wolfsruh. Das Wetter war wie jetzt öfter mal im August. Zuerst war es trocken und es gab eine schöne Ansprache...



...man konnte noch in Ruhe durch das 2000m lange Wiesenlabyrinth laufen...


... seine Suppe essen und ein bisschen Flachs spinnen. Dann kam der große Regen und wir gingen alle in die herrliche Werkstatt, in der Brigitte auch ihre wunderbaren Töpferkurse macht. Dort malte dann wer Lust hatte einen Buchenholzanhänger an, die Musikanten kamen auch und so wurde dort gemeinsam weitergesungen und musiziert.

 

...es hörte wieder auf zu regnen und der Abend konnte am Lagerfeuer mit Gesang, Mondsegen und Musik ausklingen. Den Vollmond konnten wir nicht sehen so wie letztes Jahr, aber es war ein besonderer Vollmondabend und wird auch so im Gedächtnis bleiben. 
 
Wünsche euch einen guten Wochenstart!

Montag, 31. August 2015

Vollmondabend und Mondsegen...

...Ton, Stein und Augenweide so das Motto des stimmungsvollen  August-Vollmondabends am Samstag. 


Die Einladung erfolgte diesmal auf den Werkshof Wolfsruh bei Brigitte und Rainer Lux, am alten Bahndamm zwischen Großwoltersdorf und Wolfsruh. 


Die Einladung lautete: Die liebevoll gestaltete „Augenweide“,  bietet zwischen seltenen Pflanzen, Glas- und Keramikskulpturen und ruhenden Steinen einen guten Ort für diese Stunden der Muße. Die Gäste erwartet Volksmusik auf historischen Instrumenten zum Zuhören und Mitsingen, ein rustikales Wald-und Wiesenbüfett, Galeriebesuch, kreatives Gestalten mit Ton, ein Spaziergang durch das großflächige Labyrinth auf der Suche nach der eigenen Mitte und die Gestaltung des Mondsegens. Die Augenweide ist eine durch Koniferen und Nutzbäume aufgelockerte Wiesenlandschaft mit einem 2000m langen Wiesenlabyrinth. Durch dieses Labyrinth wanderten wir ganz meditativ mit Musikbegleitung durch die Spielleute. 

 Weiter hiess es in der Einladung: "In Vollendung der Lebenszyklen hat sich die einstige Saat in einen reichen Früchtesegen verwandelt. 



Die Mutter der Erde lässt ihr Lied erklingen und breitet schützend ihre Hände über die noch einzubringenden Gaben der Natur. Es ist Zeit, ein wenig innezuhalten, um Kraft für die kommenden Monate der Ernte zu sammeln."


Yvonne und ich hatten unsere Spinnräder dabei und saßen am Feuer im Vollmondlicht spannen, sangen und zelebrierten den Mondsegen beim Gang um das Feuer. Herbert erzählte Geschichten u.a. auch die vom Mann im Mond und der Spinnerin im Monde. Dabei spann ich meinen Faden im Dunkeln, nur ein bisschen mit Feuerschein und wunderte mich dass auch das ging.



Die Musikgesellen "Erdenmut" sind bei vielen Festen dabei, Spielmann Herbert Brauer, ( unten rechts) ist in Rostock geboren und lebt seit vielen Jahren in Großwoltersdorf.
 

Als Sänger, Poet und Theatermacher setzt er besondere Akzente im Kulturbereich. Diesmal wurde er musikalisch von Sebastian ( links) aus Greifswald begleitet. Die Vollmondabende, die lange Nacht der Nibelungen, die gemeinsamen Stunden in jüdischer Tradition, Volksliederabende in der Neuglobsower Fischerei oder mittelalterliche Weihnachtsmärkte auf Gut Zernikow, sind Veranstaltungen, die nicht jede Region bietet, schrieb die MAZ hier.


Heute war dann bei Brigitte und Rainer, wieder offene Gartenpforte. Ein Besuch dort lohnt sich immer. Die Augenweide ist täglich noch bis 30 Sepzember 2015 von 11-18 Uhr geöffnet. Auch wer dann dort mit Rad unterwegs ist findet dort Bett & Bike, wer mal in unsere Spinngruppe schauen mag, immer am ersten Donnerstag  im Monat sind wir dort. ( Das nächste Treffen ist am 3.9. um 17.00 Uhr). Bitte bei Brigitte vorher telefonisch anmelden. 033083/80351.Brigitte gibt auch wunderbare Töpferseminare auch Rakubrand, die nächsten sind am 26.9 und 24.10. Gestern erhielt ich von Brigitte auch meine erste auf der Töpferscheibe ( mit Hilfe) getöpferte Schale.
 
Noch ein Veranstaltungshinweis: Herbert organisiert am  19 & 20. 12. wieder die berühmte Zernikower Adventdult. Ich werde dort auch einen Stand haben. Ein Markt der ganz besonderen Art. Ich wünsche euch einen guten Wochenstart in den Spätsommer ! Herzliche Grüße Anke