Hier mein dritter und letzter Färbemarathon dieses Jahr. Das Wetter wird nun sehr unberechenbar und es ist nun genug Vorrat für den Winter für den Workshop bei der Handspinngilde und Märkte gefärbt.
Die Pflanzen sind nun auch größtenteils verblüht. Das Gelb der Blüten der Goldrute färbt nicht mehr ganz so strahlend wie zur vollen Blüte, dafür gibt es noch schöne Überfärbungen mit Indigo.
Mal wieder gefärbt bei herrlichem Spätsommerwetter. Für den Wintervorrat, für die Adventsdult in Zernikow, die Adventsmärkte auf dem Fleckschnupphof und den Workshop bei der Handspinngilde. Färberkamille aus meinem Färbergarten, danke Dani für die Robinienholzspäne, danke an Alle für mich sammelnden Freundinnen und Kolleginnen, danke liebe Anu für die wunderbare Cochenille.
Gefärbt mit Zwiebelschalen
Mit Robinienholzspänen gefärbt
Mit Krappwurzel gefärbt
Färberkamille und Zwiebelschalen
Gefärbt mit Färberkamille, Zwiebelschalen, Robininholzspänen
Indigo und Indigoüberfärbungen
Krapp und Cochenille
Eigene Ernte Krappwurzel- da sammle ich noch ein bisschen
Vielleicht sehen wir uns am Samstag 9. September beim Septembermond auf dem Drei Lärchen Hof? Euch eine gute Spätsommerwoche!
Meine Schürze aus Baumwolle mit Spitze - Erbstück von meiner Oma- dient mir schon seit Jahren als Schürze in meiner Färbewerkstatt. So mit den Jahren kamen so einige Färbekleckse dazu. Also...
...dachte ich so während der Vorbereitungen für meinen Eco Print Kurs - wieso nicht auch die Schürze ein bisschen verschönern. Das Ergebnis seht ihr auf den Bildern. Am aufregendsten ist immer wieder das Auspacken.
Auch wenn es noch einiges zu tun gibt in meiner frisch renovierten Färbewerkstatt, so kehrt allmählich ein bisschen Normalität ein und es geht wieder los mit Färben und Drucken.
Hier mal wieder Eucalyptusblätter auf Wolletamine mit Robinienholzspänen. Bin gerade dabei alle Materialien für den nächsten Kurs wieder ein bisschen zu sichten, zu sortieren und auszutesten.
Nicht alle Eucalyptusblätter färben nämlich auch gleich gut. Habt noch eine gute Woche!
Neben Werkstattrenovierung, Rohwolle waschen und Beruf wird immer mal wieder zwischendurch ein Teil vom Deckenprojekt Schafwolle 2 fertig. Diesmal vom Steinschaf. Als Steinschaf werden Rassen aus dem Ostalpenraum bezeichnet. Dazu zählen Alpines Steinschaf, Krainer Steinschaf, Montafoner Steinschaf und das Tiroler Steinschaf. Nun weiß ich nicht zu welcher Rasse mein Steinschaf zählt, da ich diese Wollprobe von Ute bekommen habe, dir herzlichen Dank dafür und auf der Tüte steht. Steinschafmädchen von Pushy .
Bildquelle Wikipedia
Also liebe Ute falls du das liest, bitte schreib mir doch noch von welcher Schafrasse genau die Wolle ist. Also jedenfalls dachte ich immer Steinschafwolle als grobwollige Wolle ist sehr rauh und war dann erstaunt, wie weich sie ist. Die Antwort von Ute siehe unten in den Kommentaren: Das Steinschaf heisst Franzi und ist ein Krainer Steinschaf.
Genetisch ist das alpine Steinschaf mit dem neusteinzeitlichen Torfschaf verwandt und ist eine der ältesten Schafsrassen. In den Ostalpen war es maßgeblich für die Versorgung mit Milch, Fleisch und Fell. Die Schafe sind an rauhe Regionen sehr angepasst.
Die Wolle ist zweiteilig, d.h. es gibt längerer etwas glattere Haare und eine feinere, gekräuselte Unterwolle. Die Wolle ist vor allem für wetterfeste Kleidung, Handschuhe, Mützen, Socken und Loden gut nutzen. Interessant ist auch, dass die Steinschafwolle durch die verschiedenen Farbschläge ohne Färberei viel Vielfalt bringt.
Die
GEH (Gesellschaft zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen) führt das
Alpine Steinschaf in Klasse 2 (stark gefährdet). Bestand 2015 belief sich auf 856 Muttertiere und 85 Böcke.
Hier und hier gibt es noch mehr Infos zu den Steinschafen. Hier geht es zu den anderen Teilen der Schafwolldecke II. creadienstag
Bei heissem Wetter war ich die letzten Tage am liebsten im See ...
...vorbei an Schafen oder...
...oder in meiner kühlen Werkstatt renovieren...
...dauert immer alles länger als man denkt. ;-); Verfugen, Löcher verputzen, Kalkschlemme...es macht Fortschritte...
Die Aussenfassade habe ich auch schon vor Jahren verfugt und die Steine bearbeitet.
Fugen und verputzen wird allerdings nicht mein neues Hobby ;-) Wünsche euch noch eine gute Woche!
...ein bisschen Filz und ein paar Perlen, ein paar Broschen "gewerkelt". Erkennungszeichen: Handspinnerin und Pflanzen- Färberin ;-).
Gefärbt ist die Wolle mit: - Bild oben: von links: 1. Milchschafwolle mit Apfelbaumrinde, 2. Sariseide, 3. Kerry Hill Wolle und Indigo, 4. Milchschaf gefärbt mit Reseda +Indigo.
Coils Bild oben gefärbt mit von links: Apfelbaumrinde, Robinienholzspäne, Cochenille, Henna, Krapp, Alkanna, Indigo, Reseda und Indigo und Pommernschaf. Alle Coils wurden zusätzlich mit verschiedenen Goldfäden und Leinen gesponnen.
I ch wünsche euch eine gute Frühjahrswoche. Eure
Anke